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Montag, 21. März 2016

Trachtenversammlung in Rottau

 

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins „D`Gederer“ Rottau im Vereinslokal Gasthaus Messerschmied. Nach einem detaillierten Rückblick über das abgelaufene Vereinsjahr ging Vorständin Lisi Hilger auf die großen anstehenden Aufgaben ein: dem Gaujugendtag im Oktober, den Anbau an den Vereinsstadel und das Gaufest 2018.

Zuerst erhoben sich alle im Gedenken an alle verstorbenen Mitglieder. In einem ausführlichen Protokollbericht blickte Schriftführer Sepp Adersberger auf die vielfältigen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr zurück. Die hohen Kosten für die Restaurierung der Fahne und der zu verrichtende Vorschuss auf die Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin verhagelte dem Kassier Miche Wendlinger die Bilanz. Er dankte allen, die den Verein unterstützten, dabei hob er besonders die „nicht wenig Musikanten“ hervor, die ohne was zu verlangen, immer wieder aufspielten. Mit den Worten „Gehen wir den Stadelanbau und das Gaufest mit Schwung und Freude an“ schloss er seinen Bericht. Vorplattler Miche Huber junior gab den Aktivenstand mit 33 an, 10 Dirndln und 23 Buam, darunter seien 3 neue Mitglieder. Er freute sich, dass mit Martin Färbinger und Florian Kreppert zwei Rottauer in der Gaugruppe dabei sind. Für das Gaufest planen die Aktiven, eine neue Bar zu bauen.

Jugendleiter Hans Schmid junior und sein Team hielten mit den 38 Mitgliedern der Jungen Gederer 30 Proben ab. Elias Jany hat es erstmals geschafft, in die Gaujugendgruppe zu kommen. Schmid berichtete, dass die Elternversammlung und der Kleiderumtausch bereits abgehalten wurden und am 1. Mai der Auftritt beim Frühlingsfest in München ansteht. Nach dem Dank an seine sieben Helfer und die beiden Probenmusikanten sagte Schmid: „Für das Gaufest braucht es einen jungen Schwung, deshalb höre ich jetzt auf!“ Schon nach dem Gottesdienst hatten seine Jungen Gederer von ihm Abschied genommen mit einem Lied gedichtet für ihren Jugendleiter und einem Album mit den Gedankten der Kinder zum Abschied im Veranstaltungsstadel vor den vielen Kirchgängern. Schmid war jeweils drei Jahre 2. beziehungsweise 1. Vorplattler und danach 22 Jahre 2. Jugendleiter und dann 3 Jahre 1. Jugendleiter. Er ist Träger des Ehrenzeichens in Gold der Bayrischen Trachtenjugend. Nach seinen letzten Worten: „Vergelt´s Gott“, es waren schöne Jahre!“ erhoben sich alle von ihren Plätzen und dankten ihm für seine herausragenden Leistungen mit lang anhaltendem Beifall.

In ihrem Rückblick bezeichnete Vorständin Lisi Hilger das Mostfest als Haupteinnahmequelle des Vereins und dankte allen, die dabei so fleißig mithelfen. Obwohl viele skeptisch waren, erwies sich der „Boarische Fasching“ mit dem Ebbser Kaiserklang als eine schöne Faschingsveranstaltung, die auch gut besucht war. Der Josefi-Hoagascht auf dem Adersberg wird jetzt mit vielen eigenen Nachwuchsgruppen abgehalten. Hilger lud zur Gauversammlung am 1. April in Rottau besonders ein, denn dabei werden Vereinsmitglieder geehrt und das Gaufest 2018 wird vergeben. Sie lobte die gute Zusammenarbeit der Ortsvereine und verkündete, dass die Genehmigung für den Stadelanbau vorliegt. Neu geplant ist es mit dem Namen Trachtenzwerge, dass Kinder ab vier Jahren einmal im Monat mit jungen Frauen zusammenkommen und spielen. Die Eder Buam wuden offiziell in die Reihen der Aktiven aufgenommen und erhielten den „Aktivenhosenträger“, neu dabei ist auch Sylvia Ballauf.

Bei der Wahl der beiden Jugendleiter stellten sich die bisherige 2. Jugendleiterin Christine Stephan als 1. Jugendleiterin und Andrea Wiegmann als 2. Jugendleiterin zur Verfügung. Beide wurden einstimmig gewählt.

Hias Ballauf stellte für die Theaterer das neue Kartenkonzept vor. 2. Vorstand Miche Schmid dankte der Vorständin für ihre geleistete Arbeit und lobte sie dafür, dass sie den Boarischen Fasching trotz einiger Bedenken durchgesetzt hat und es war eine „bärige Veranstaltung“. Alle Achtung verdient nach Bürgermeister Rudi Janktes Worte Hilger für die gewaltige Organisationsarbeit, die sie mit sichtbarer Freude leistet. Weiter sagte er, dem Verein stehen große Aufgaben bevor, aber so gut wie der Verein aufgestellt ist, „da fehlt si nix!“ Dem zurückgetretenen Jugendleiter dankte er für seine langjährige Jugendarbeit für den Verein, aber auch für das Dorf und die Gemeinde.

In einem Rückblick mit Bildern und Filmausschnitten von den bisherigen drei Gaufesten in Rottau wurden Mitglieder auf das neue Gaufest 2018 eingestimmt.

 


 


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