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Donnerstag, 26. November 2015

Was tun, wenn’s brennt?

Von: Heinrich Rehberg

Über 40 Frauen - Röckefrauen des Trachtenvereins D´ Griabinga und des Aschauer Frauenbunds - lernten Brandbekämpfung am Aschauer Feuerwehrhaus

Was tun, wenn’s brennt? Die Aschauer Frauen wissen jetzt Bescheid! Feuerwehrkommandant Michael Hofmann und seine Männer zeigte allen, wie man einen Feuerlöscher richtig bedient. Über 40 Frauen - Röckefrauen des Trachtenvereins D´ Griabinga und des Aschauer Frauenbunds - fanden sich im Aschauer Feuerwehrhaus ein, um sich über die Gefahren des Feuers und Unfälle im Haushalt zu unterrichten. Alle, die mitmachen wollten, durften einen Kleinbrand mit dem Pulverlöscher ablöschen. „Eigentlich ganz einfach, wenn man es einmal gemacht hat“, meinten die Aschauerinnen zu der Vorführung.

Ungläubig verfolgten sie das Schauspiel einer Fettexplosion: Wasser zum Löschen ins brennende Öl einer Haushaltsfriteuse geschüttet, erzielt eine ungeahnte Wirkung: eine Explosion verteilt das brennende Öl im gesamten Raum, die entstehende Stichflamme fügt der unvorsichtigen Hausfrau schwerste Brandverletzungen zu. Zusätzlich muss die gesamte Inneneinrichtung in der Küche erneuert werden. Eindringlich zeigte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Aschau Michael Hofmann den Frauen des Dorfes, wie man solch einem Feuer richtig beikommt. Eigentlich sei es ganz einfach, man müsse nur die Scheu vor den Flammen verlieren, dann könne man den Friteusenbrand mit einem einfachen Kochtopfdeckel ersticken, erklärte er.

Spraydosen entwickeln die Energie eines Sprengkörpers, einer Handgranate, wenn sie explodieren. Bestürzt verfolgten die Aschauer Frauen, welche Gewalt eine erhitzte Spraydose erzielen kann. „Die Temperaturen im Kofferraum eines Autos, das in der Sonne geparkt wird, reichen aus, um solche Sprengwirkungen zu erzielen", erklärte Hofmann. Deshalb sollten Spraydosen aller Art niemals über eine längere Zeit im Auto mitgeführt werden.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einmal im Hause brennen, so sei die richtige Alarmierung der Feuerwehr wichtig. Unter der Telefonnummer 112 ist die Feuerwehr überall erreichbar und wird sofort alarmiert. „Wo ist etwas passiert, was ist geschehen, wie viele Verletzte, wer ruft an?“ Nach diesem Schema solle ein Notruf abgegeben werden. Michael Hofmann erklärte, was die Feuerwehr sonst noch alles zu tun hat und welche Kosten bei einem Feuerwehreinsatz entstehen. Interessiert besichtigten die Aschauer Frauen das Löschfahrzeug und die Gerätschaften im Feuerwehrhaus. Eine ausgiebige Diskussion bei Kaffee und Kuchen mit den Feuerwehrleuten rundete den Nachmittag ab.


 


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