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Freitag, 23. Oktober 2015

Es war schon wieder einiges los für die Trachtler in Aschau

Von: Heinrich Rehberg

Generalversammlung des GTEV Edelweiß Niederaschau im Cafe Pauli in Höhenberg

„Wir belegten den vierten Rang beim Gaufest des Chiemgau-Alpenverbands in Prien, wir waren sehr erfolgreich beim Sechs-Vereine-Jugendplattln, wir hatten ein gelungenes Gründungsfest zu unserem 110-jährigen Bestehen in der Festhalle, wir hatten das Dorffest im Kurpark, das mittlerweile fest zum Jahresablauf gehört, wir haben ein Mordstrumm Maibaum aufgestellt, wir waren bei der Primiz von Pater Konrad Felix Fischer mit dabei, wir haben den Meistpreis und dazu den zweiten in der Ringwertung beim Dorfkönigschiessen geholt - es war schon wieder einiges los für die Trachtler in Aschau“, begann Vorstand Paul Kink bei der Generalversammlung des GTEV Edelweiß Niederaschau im Cafe Pauli in Höhenberg seinen Rechenschaftsbericht.

Einen Heimatabend hielten die Edelweißer in der Festhalle und einen gemeinsam mit den andren beiden Aschauer Trachtenvereinen im Festzelt beim Aschauer Markt. Leider habe der Besuch der Heimatabende in der Festhalle in den vergangenen Jahren stark abgenommen und der Verein konnte keinen Gewinn aus diesen Festabenden erzielen; der Verein müsse hier neue Ideen für die Durchführung der Heimatabende entwickeln, in der bisherigen Form könne es auf keinen Fall weitergehen, ein Zuschussgeschäft könne kein Verein auf Dauer durchhalten.

Der Verein umfasst derzeit 415 Mitglieder, die Verluste durch den Tod von sechs Mitgliedern konnten durch die Neuaufnahme mehrerer junger Trachtler wieder ausgeglichen werden. Sarah Hopf, Elisabeth Hobelsberger sowie Siegi und Manuela Steinberger sind neu im Verein.

Beim Plattln und Dirndldrahn seien die Kinder und Aktiven im letzten Jahr sehr erfolgreich gewesen: Stolz berichteten Vorstand Kink und Vorplattler Peter Graf: „Unsere Gruppe belegte beim Gaupreisplattln in Wildenwart den sechsten Platz, Matthias und Sepp Reiter, sowie Stefan und Sepp Thaurer sicherten sich für das kommende Jahr erneut einen Platz in der Gaugruppe. Beim Gaupreisplattln und beim Gaudirndldrahn belegten die Niederaschauer Buam und Dirndl gute Plätze im Feld“.

Paul Kink bedankte sich für die Unterstützung bei der Führung des Vereins durch die Vorstandschaft und alle Vereinsmitglieder. Besonders freue er sich über die immer neu formierten Gesangsgruppen, wie den aktuellen Dirndlgsang der Kindergruppe. Er bedankte sich bei den Wirtsleuten des Chalet, bei der Gemeinde Aschau und allen Ortsvereinen für die gute Zusammenarbeit, ohne die ein Vereinsleben im Dorf nicht denkbar wäre. Er bat die Mitglieder die Veranstaltungen anderer Vereine im Ort, wie das Dorfkönigschiessen der Feuerschützen zu besuchen; wenn ein Verein etwas veranstalte und sich die Arbeit mache, dann sollten sich alle Dorfvereine daran beteiligen und damit die Wertschätzung der Arbeit zeigen.

„Bei allen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen im Dorf war der Trachtenverein Edelweiß mit dabei, sei es mit der Vorstandschaft, mit der Fahnenabordnung oder mit dem kompletten Verein“.

Jugendleiterin Kathrin Reiter berichtete über die Arbeit mit den 21 Mädchen und 17 Buben des Vereins, die zwischen März und September regelmäßig zu den Plattlerproben zusammenkommen. Beim Sechs-Vereine-Jugendpreisplattln räumten die Niederaschauer wieder groß ab. Elisabeth Hobelsberger, Andrea Bachmaier, sowie Stefan und Vinzenz Reiter qualifizierten sich für die Gaujugendgruppe. Dabei komme es gar nicht so sehr auf die Medaillenränge an, so Kathrin Reiter: „Wenn die Kinder ihr Bestes bringen, freuen sich die Jugendleiter über alle Platzierungen“. Neben den Preisplatteln, Festumzügen und Heimatabenden war die Jugendgruppe beim alljährlichen Kirtahutschn beim Daurer Hof und beim Klöpfeln zahlreich vertreten. 900 Euro aus dem Erlös des Klöpfelns übergaben die Kinder an Bürgermeister Peter Solnar für den Sozialfond der Gemeinde, der Erlös des Kirtahutschns ging an die Aktiven- und Jugendarbeit des Vereins.

Röckefrauenvertreterin Rosi Graf berichtete von einem gelungenen Ausflug nach München, Trachtenwartin Rita Klampfleitner bedankte sich für den Ausbau des Schrankes, in dem das Vereinsinventar aufbewahrt wird.

Kassenfrau Rosi Reiter legte einen ausführlichen Kassenbericht zum Vereinsjahr vor; sie konnte auch in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben, der Kassenstand ist voll befriedigend.

 


 


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