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Donnerstag, 24. September 2015

Was schenkt man zum 110. Geburtstag?

Von: Heinrich Rehberg

"Die lustigen Wildenwarter" beim Festheimatabend zum 110-jährigen Jubiläum der "Edelweißer"

Kleiner Stern

... großer Stern

Aufmarsch zur Gratulation

Die drei Wildenwarter Vorstände (Christian Stoib, Florian Stoib, Lambert Huber) und die drei Niederaschauer (Peter Reiter, Paul Kink, Sebastian Schmid) machen den Besuch beim nächsten Waldfest in Wildenwart aus.

Die Wildenwarter mit Vorstand Lambert Huber ...

und die Wildenwarter Aktiven in der Festhalle.

Der Trachtenverein „Edelweiß“ Niederaschau feierte seinen 110. Geburtstag mit einem großen Festheimatabend in der Aschauer Festhalle. Vorstand Lambert Huber vom Patenverein „Die lustigen Wildenwarter“ und seine beiden Stellvertreter Florian Stoib und Christian Stoib gratulierten dem kleinen Göd zum Geburtstag, wie es sich im Chiemgau so gehört. „Wir bringen heute keinen Zinnteller und keinen Keramikkrug als Geschenk mit, weil wir wissen, dass die Aschauer Trophäenschränke alle voll sind. Anstelle eines Wandtellers laden wir euch ein, uns im kommenden Jahr bei einem unserer Waldfeste zu besuchen. Miteinander können wir dann ein Fassl gutes Tegernseer Bier trinken und Brotzeit machen, das ist dann auch etwas Bleibendes für alle Beteiligten“.

Die Verbindung zwischen den beiden Vereinen besteht schon über 100 Jahre. Schon 1907 – zwei Jahre nach der Gründung - waren die Edelweißer bei der Fahnenweihe in Wildenwart mit dabei. 1908 weihte der Niederaschauer Verein seine erste eigene Fahne. Der damalige Protektor des Gauverbandes I, Reichsrat Theodor von Cramer-Klett, stiftete sie. Die Vereinsführung fragte bei den „Lustigen Wildenwartern“ an, ob sie das Ehrenamt des Paten übernehmen würden, „die Nachbarn vom Bruderverein sagten mit Freude und Stolz zu“, wie es in den Aufzeichnungen heißt.

Eine Besonderheit gab es zu dieser Zeit in Aschau: als Fahnenjunker kam nur ein echter Jungherr in Frage, Thomas Danner erhielt dieses Amt als erster. Im Verein galt damals die Regel, dass bei der Heirat des Fähnrichs ein neuer Fahnenträger gewählt werden musste.


 


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