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Namenstag:
26. August

Gregor v.Pfalzel
griech./lat.: "der Wachsame"

26. August Gregor von Pfalzel

Persönliche Daten:

Abt in Utrecht, Glaubensbote bei den Friesen (*um 707 in Franken/Bayern/ † 775 in Utrecht/Niederlande)

Gregor von Pfalzel,wird auch Gregor von Utrecht genannt, stammte aus einer vornehmen fränkischen Familie, er wurde an der Hofschule erzogen. Um 772 lernte er Bonifatius kennen, der ihn zur Missionsarbeit nach Hessen und Thüringen mitnahm. Gregor wurde dann Abt und Vorsteher der unter ihm aufblühenden Schule am Münster in Utrecht und 754, nach dem Märtyrertod von Bonifatius, Leiter des gesamten friesischen Missionswerkes; zudem verwaltete er - ohne Bischofsweihe –das Bistum Utrecht.

Liudger berichtet über die Begegnung des Bonifatius mit Gregor: »Als nun Bonifatius - wie er es fast jeden Tag zu tun pflegte - die hl. Messe gefeiert hatte, setzten sie sich zu Tisch, er und die Dienerin Gottes Adula mit ihrer Klosterfamilie. Es wurde ein Vorleser gesucht. Nach Gottes Vorsehung fand sich der junge Gregor, der um diese Zeit gerade von der Palastschule zurück gekommen war. Er trug noch das Laienkleid und war etwa vierzehn oder fünfzehn Jahre alt... Ihm wurde nun das Buch gegeben... Er las für sein Alter gut vor. Als er die Lesung beendet hatte... lobte ihn Bonifatius... ein wenig und sagte: Du liest gut, mein Sohn, wenn du verstehst, was du liest. Willst du, daß ich es dir erkläre? Ja, antwortete Gregor. Wiederhole sagte da der hl. Bonifatius, deine Lesung von vorne und lies deutlich. Er tat das. Dann erhob sich der hl. Lehrer und predigte mit lauter Stimme der Mutter Äbtissin und der ganzen Klosterfamilie. Aus welcher Quelle diese Predigt kam, zeigte sich sofort deutlich in der Berufung des jungen, begabten und klugen Gregor. Denn nicht durch menschliche Beredsamkeit ... sondern durch die Gnade des Hl. Geistes floß sie... und durchdrang das kluge und gelehrige Herz des jungen Gregor mit solcher Kraft und so rasch, daß er auf die eine Mahnung und Predigt des ihm unbekannten Lehrers hin Eltern und Heimat vergaß. Von dem heiligen Lehrer wollte er sich nicht mehr trennen. In derselben Stunde als dieser seine Predigt beendet hatte, ging er zu seiner Großmutter, der genannten ehrwürdigen Äbtissin Adula, und erklärte ihr, er wolle mit dem Manne ziehen und sein Schüler werden. Adula wehrte sich zunächst, Gregor ziehen zu lassen, aber dann gab sie doch nach: »Die Dienerin Gottes Adula sah... den unbeugsamen Sinn des jungen Gregor, gab ihm Diener und Pferde und ließ ihn mit dem heiligen Lehrer zu dem Werke ausziehen, das sie bis zum Märtyrertod des hl. Bonifatius gemeinsam ausführen sollten.«

Er kann als legitimer Nachfolger von Bonifatius und Willbrord gelten, auch wenn er selbst nie Bischof wurde; dies war politisch nicht durchsetzbar, da sein Bruder eines Verbrechens gegen das karolingische Königshaus beschuldigt wurde.

Darstellung:

Er wird dargestellt als Abt, Bedürftige beschenkend. 

Patron:

Er ist Patron gegen Lähmung

 


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