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Namenstag:
14. August

Maximilian Kolbe
lat.: "der Größte"

14. August Maximilian Kolbe

Persönliche Daten:

Franziskaner-Priester, Märtyrer (1894 bei Lódz/Polen; † 1941 in Auschwitz/Polen)

Kolbe war Sohn eines einfachen Arbeiters.
Er trat im Alter von 17 Jahren dem Menioiten der Franziskaner ein. 1918 wurden er zum Priester geweiht und kehrte 1918 als Lehrer für Philosophie und Kirchengeschichte am Priesterseminar der Franziskaner in Krakau nach Polen zurück.
1930 begab er sich zur Missionsarbeit nach Japan. Im fernen Osten gründete er zahlreiche neue Missionsstationen; der Amateurfunk als "Verständigungsmittel gutwilliger Menschen in aller Welt" war ihm dabei hilfreich - auch später im Kloster hatte er seine Funkbude.
1936 kehrte Kolbe in seine Heimat zurück und leitete wieder sein Kloster. Nach dem Überfall der Deutschen auf Polen im September 1939 fiel der engagierte Mann den Besatzern schnell unangenehm auf.1941 wurde er verhaftet und ins Vernichtungslager in Auschwitz eingewiesen. Bei einer Strafaktion gegen zehn Mitgefangene ließ sich Maximilian Kolbe freiwillig für einen jüdischen Familienvater, Franz Gajowniczek, in den Hungerbunker stecken.

In Folge des Hungers verstarb er am 14. August 1941 in Auschwitz.

Das Maximilian-Kolbe-Werk, ein eingetragener Verein, entstand aus der Begegnung einer Gruppe von Christen der deutschen Sektion von Pax Christi mit ehemaligen Häftlingen 1964 in Auschwitz. Hauptgedanken dieser Gruppe waren der Ausdruck von Sympathie und Solidarität mit den Opfern der deutschen Konzentrationslager.

Kanonisation:

Kolbe wurde 1971 selig gesprochen. Bei der Heiligsprechung 1982 durch den polnischen Papst Johannes Paul II. war der gerettete Franz Gajowniczek auf dem Petersplatz in Rom zugegen.

Patron:

Patron der Journalisten und Amateurfunker

 


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