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Namenstag:
15. Juni

Modestus
lat.: "der Bescheidene"

15. Juni  Modestus

Persönliche Daten:

Chorbischof, Glaubensbote in Kärnten; * in Irland;† 772 in Maria Saal /Kärnten

Er war angeblich Erzieher des hl. Vitus und wurde nach der Überlieferung zusammen mit diesem und dessen Amme wohl unter Diokletian gemartert.

Modestus war der Erzieher und Begleiter von Vitus (Veit). Seine Frau Crescentia war die Amme von Vitus.Gemeinsam sollen sie mit ihm und aufgrund der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian nach Lucanien geflohen sein. Er wurde dort gefangen genommen und in siedendes Öl geworfen, schließlich aber der Überlieferung nach von einem Engel herausgeholt und nach Hause gebracht worden sein. Erst dort soll das Ehepaar dann zusammen gestorben sein. Entsprechend der Legende Märtyrer unter Diocletian;

Lesung:

Vitus wurde schon als Knabe ohne Wissen seines Vaters getauft; als dieser es erfuhr, unterließ er nichts, um seinen Sohn vom christlichen Glauben wieder abzubringen. Da er aber seinem Vorsatz treu blieb, übergab der Vater ihn dem Richter Valerian; dieser sollte ihn mit Ruten schlagen. Trotzdem blieb er bei seiner Überzeugung, und so wurd er seinem Vater zurückgegeben. Der Vater trug sich nun mit dem Gedanken, ihn noch schwerer zu bestrafen; Vitus aber zog auf Geheiß eines Engels in Begleitung seiner Erzieher Modestus und Kreszentia in ein fremdes Land. Dort erwarb er sich einen solchen Ruf der Heiligkeit, daß die Kunde davon zum Kaiser Diokletian drang. Dieser ließ ihn kommen, um seinen Sohn von einem bösen Geiste zu befreien. Dieser wurrde auch frei. Der undankbare Kaiser aber ließ Vitus, da er durch reiche Belohnungen ihn nicht dazu bringen konnte, den Götzen Verehrung zu erweisen, zusammen mit Modestus und Kreszentia in Ketten legen und ins Gefängnis werfen. Als er hörte, daß sie nur noch standhafter würden, ließ er sie in ein großes Gefäß mit flüssigem Blei und siedendem Harz und Pech werfen.
Darin sangen sie, so wie einst die drei hebräischen Jünglinge, Gott Loblieder; darum wurden sie wieder herausgezogen und einem Löwen vorgeworfen; dieser warf sich jedoch vor ihnen zu Boden und beleckte ihre Füße. Da geriet der Kaiser in Wut, vor allem weil er sah, daß das Wunder auf die Volksmenge großen Eindruck machte. Darum ließ er sie auf die Folter spannen, ihre Glieder zerreißen und ihre Gebeine zerschlagen. In diesem Augenblick brach ein Gewitter los und ein heftiges Erdbeben entstand, Götzentempel stürzten ein, und viele wurden erschlagen. Die Überreste der Märtyrer salbte Florentia, eine vornehme Frau, mit Spezereien und bestattete sie ehrenvoll.

Im Bistum Klagenfurt wird Modestus' zusammen miT Virgil gedacht.

 


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