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Namenstag:
08. Februar

Philipp Jeningen
griech.: "der Pferdefreund"

8. Februar Philipp Jeningen

persönliche Daten:

Philipp Jeningen * 5. Januar 1642 in Eichstätt in Bayern
† 1704 in Ellwangen in Baden-Württemberg

Er stammte aus Eichstätt, wurde 1672 Priester in der „Gesellschaft Jesu“ SJ und war Lehrer und Volksmissionar im schwäbisch/bayerischen Raum.

Als Pilgerseelsorger auf dem Schönenberg bei Ellwangen veranlasste er die Erbauung einer neuen Wallfahrtskirche. Mystisch hoch begabt, war der „gute Pater Philipp“ sehr beliebt. Er überzeugte weniger durch sein Predigttalent − er galt als eher einfältiger Redner − sondern durch seinen asketischen Lebenswandel (so schlief er z. B. auf dem nackten Fußboden) und durch seine Liebenswürdigkeit, die ihn im ganzen Umkreis, vor allem aber bei den Kindern, beliebt machte.
Doch nicht nur die asketische Lebensweise und seine Frömmigkeit beeindruckte er die Menschen, auch der Humor kam bei dem Jesuitenpater nicht zu kurz: So plante er zur Fastnachtszeit mit Strick, Geißel und einem Karren in Narrenkleidung durch Ellwangen zu ziehen und auszurufen: „Hierher ihr sündgen Narren! / Hinauf zum Himmel geht die Fahrt, / Wenn Büß und Geißel ihr nicht spart, / Drum steigt auf meinen Karren!“, was ihm aber von seinen Vorgesetzten untersagt wurde.

Er wurde im Kreuzgang der Stiftskirche von Ellwangen bestattet.

Für "Philipp" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Fips, Lipp,

Darstellung:

Darstellung in Jesuitenhabit mit Kruzifix, Reisestab und Rosenkranz.

 


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