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Namenstag:
13. Oktober

Sintpert
althochdt.: "auf glänzendem Weg"

13.  Oktober Sintpert

Persönliche Daten:

Mönch (?), Bischof von Augsburg
* vor 750
† 807 (?) in Augsburg in Bayern

Sintpert, wohl Sohn des Herzogs Ambertus von Lothringen und dessen Gemahlin Simphorina, wurde 778 von König Karl, mit dem er zeitlebens in enger Verbindung stand, als Nachfolger von Tozzo zum Bischof ernannt.

In Dokumenten von 798 und 799 wird Sintpert als Bischof von Neuburg - wohl Neuburg an der Donau - bezeichnet, 800 wird er Bischof von Neuburg im Staffelsee genannt.

Sintpert wurde in der von ihm gegründeten und geweihten Kirche St. Ulrich und Afra beigesetzt, an seinem Grab ereigneten sich zahlreiche Wunder; erzählt wird, wie eine Mutter um Hilfe bat, weil ein Wolf ihr Kind verschleppt hatte; der Wolf brachte daraufhin das Kind unversehrt in die Kirche zurück.

Seit dem Spätmittelalter wird Sintpert auch als Wundertäter und regional als Nothelfer verehrt. Eine große marmorene Liegefigur über seinem Grab stammt aus dem Jahr 1714.

Darstellung:

Er wird dargestellt in Pontifikalgewändern mit einem Wolf, der ein Kind im Rachen trägt.

Patron:

(Neben-)Patron des Bistums Augsburg

Der mittelalterliche Mensch suchte mit seinen Krankheiten und Leiden Zuflucht bei den Heiligen, besonders auch bei jenen, die ihm irgendwie nahe standen. Der Mensch unserer Tage hat ebenfalls seine Sorgen und Nöte zu tragen, die nicht immer durch die Medizin oder durch soziale Hilfsmaßnahmen behoben werden können. Wenn er dann nach Gott Ausschau hält, könnte ihm St. Simpert, ein Heiliger des schwäbischen Landes, vertrauter Wegbegleiter und Fürsprecher sein.

 


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