AktuellesGauverbandSachgebieteArchivKontakt
Sachgebiete

 
Namenstag:
13. September

Notburga
althochdt.: "Schützerin in der Not"

13. September Notburga

Persönliche Daten:

Notburga von Eben *um 1265 in Rattenberg am Inn, + 14.9.1313 nahe Eben (Unterinntal). (Name: althochdeutsch not (Bedrängnis, Gefahr) und burga (Schutz, Zuflucht): Schützerin in Gefahr).

Sie war zuerst Dienstmagd der Grafen von Rottenberg (Ruine über Rotholz, Unterinntal). Sie versorgte die Armen mit dem, was am gräflichen Tisch übrig blieb oder was sie sich selbst vom Mund abgesparte. Nach dem Tod der gütigen Gräfin wurde sie von der geizigen Schwiegertochter, ihrer neuen Vorgesetzten, entlassen. Einige Zeit war sie Bauernmagd in Eben bei Jenbach, kehrte aber nach dem Tod der geizigen Gräfin wieder auf das Schloß zurück.

 Sie wurde zuerst in der Rupertikapelle in Eben bestattet und 1738 in der neu erbauten Kirche in Eben in einem Glasschrein auf den Hochaltar beigesetzt. Sie gehört zu den am meisten verehrten Heiligen Tirols und des umliegenden Alpenraumes. Bis heute ist ihr Grab ein viel besuchter Wallfahrtsort. Sie wird als Vorbild der Treue, Nächstenliebe, Arbeitsamkeit und tiefer Frömmigkeit verehrt.

Kult und Verehrung für die einzige Heilige aus Tirol wurden 1862 durch Papst Pius IX. bestätigt.

Darstellung:

Darstellung als Dienstmagd mit Milchkrug und Brot in der Schürze (sie brachte den Armen Speis und Trank). Mit einer Getreidegarbe und frei schwebenden Sichel.

Patron:

Patronin der Dienstmägde, Bauern; der Arbeitsruhe, des Feierabends; für eine glückliche Geburt; bei Viehkrankheiten und alle Nöten der Landwirtschaft.